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Verlustrückträge

Die Koalitionspartner hatten sich am 3.6.2020 auf ein umfangreiches Konjunkturpaket verständigt, dass u.a. auch eine Erweiterung des steuerlichen Verlustrücktrags vorsieht. Mit dem Zweiten Corona-Steuerhilfegesetz wurde die Erweiterung umgesetzt. Die Höchstbetragsgrenzen des steuerlichen Verlustrücktrags gemäß § 10d EStG für die Veranlagungszeiträume 2020 und 2021 werden auf 5 Mio. EUR (bei Einzelveranlagung) bzw. 10 Mio. EUR (bei Zusammenveranlagung) erhöht. Gleichzeitig wurden gesetzliche Regelungen zur Anpassung von Vorauszahlungen auf die Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer inkl. Annexsteuern für den Veranlagungszeitraum 2019 (§ 110 EStG nF) und einen vorläufigen Verlustrücktrag für 2020 (§ 111 EStG nF) vorgesehen. Schließlich wird auf Antrag des Steuerpflichtigen der für die Bemessung der Vorauszahlungen für den Veranlagungszeitraum 2019 zugrunde gelegte Gesamtbetrag der Einkünfte pauschal um 30 % gemindert (§ 110 Abs. 1 S. 1 EStG nF). Hiervon ausgenommen sind Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit (§ 19 EStG).

 
 
 
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